Elektro Laschinski Redeker baut an der Hüttenallee

Mehr Platz im Neubau

Wethmar. Zum 40. Geburtstag der Firma hat es nicht gereicht, ein Jahr später soll es klappen: Die Firma Elektro Laschinski Redeker baut neu, investiert eine knappe Million Euro dafür – und denkt bereits an die Zeit danach.

An der Borker Straße, dem bisherigen Firmensitz, wurde es dem Unternehmen und seinen 36 Mitarbeitern zu klein, deshalb der Umzug und Neubau. Auf 2300 Quadratmetern entstehen an der Hüttenallee eine Lagerfläche, mehrere Büros und ein Schulungsraum neu. „Das ist die Erfüllung eines Traums“, erklärte Thorsten Redeker vor vielen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft beim Spatenstich am Mittwoch. Zwar hingen viele Erinnerungen am alten Gebäude – „wir gehen nicht gerne“ – aber nur mit dem Neubau könne sich das Unternehmen dank des Vertrauens der Kunden weiter entwickeln. Zu den bisherigen drei Azubis pro Jahr im Bereich Elektrotechnik soll künftig ein weiterer im Büro-Bereich hinzukommen. Auch Wirtschaftsförderer Eric Swehla freute sich über die Entwicklung, denn: „Wer baut, sieht Zukunft.“ Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns sah in dem Neubau gar ein „Zeichen des Aufbruchs“ und in der Firma Elektro Laschinski-Redeker einen zuverlässigen Partner.

Redeker will am Standort in Lünen künftig auch die Geschäftsteile aus Hattingen und Dortmund zusammenführen. Dort soll nur jeweils ein Büro erhalten bleiben. Lünen sei als Standort die bessere Wahl, so Redeker, weil in den vergangenen Jahren die Privatkundschaft hinzugekommen sei. Nachwuchssorgen habe die Firma nicht: Noch immer trudelten genügend Bewerbungen für Azubi-Stellen ein.

Bevor der Bau starten konnte, hatte der Haupt- und Finanzausschuss dem Vorhaben zugestimmt. Denn das Grundstück, direkt neben dem Bergbauzulieferer Caterpillar, gehörte bis dato der Stadt. Für rund 160.000 Euro  hat es laut Redeker den Besitzer gewechselt. Insgesamt investiere die Firma eine knappe Million Euro in den Neubau. Schon im frühen Sommer will Redeker am neuen Standort das Richtfest feiern.

Sollte der Platz dort künftig auch nicht mehr reichen, hat das Unternehmen schon vorgesorgt. Die Fläche könnte schnell verdoppelt werden, sagt Geschäftsführer Thorsten Redeker. Mit einer weiteren Etage über den Büros und einem Anbau an der Lagerhalle.

Ruhr Nachrichten Lünen am 22. März 2018

2018-03-29T15:28:20+00:00März 26, 2018|